Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen

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Diese Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen sind außen von einer feinen Puderzuckerkruste überzogen und innen wunderbar weich wie kleine Brownies. Beim Backen reißen sie charakteristisch auf und zeigen die dunkle, saftige Schokoladenmitte – ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller.

Ob zum Advent, als kleines Mitbringsel oder einfach als süße Belohnung zwischendurch: Diese Plätzchen sind schnell gemacht, lassen sich gut vorbereiten und bleiben mehrere Tage frisch. Die doppelte Portion Schokolade sorgt dafür, dass auch echte Schokofans voll auf ihre Kosten kommen.


Warum sind Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen so besonders?

Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen vereinen gleich zwei Schoko-Komponenten: Kakaopulver im Teig und geschmolzene plus gehackte Schokolade. Dadurch bekommen sie eine intensive, runde Schokoladennote und eine fast fudgy Konsistenz. Die Puderzuckerhülle sorgt nicht nur für den typischen “Crinkle”-Look, sondern bildet einen zarten, süßen Kontrast zum kräftigen Kakaogeschmack.

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Zutaten für Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen

Weiche Butter – Sie bildet die Basis des Teigs und sorgt für eine zarte, mürbe Struktur. Raumwarme Butter lässt sich gut mit Zucker aufschlagen und bringt Luft in den Teig.

Zucker – Klassischer Haushaltszucker süßt den Teig und unterstützt gleichzeitig die feine Kruste der Plätzchen. Durch das Aufschlagen mit der Butter wird die Krume lockerer.

Eier – Sie binden alle Zutaten, geben den Plätzchen Struktur und sorgen für Saftigkeit. Gleichzeitig helfen sie, die geschmolzene Schokolade gleichmäßig im Teig zu verteilen.

Vanilleextrakt – Ein Schuss Vanille rundet den kräftigen Schokoladengeschmack ab und verleiht den Plätzchen eine warme, vollmundige Aromatik.

Zartbitterschokolade (geschmolzen) – Sie ist der erste Teil der „doppelten Schokolade“ und macht die Plätzchen besonders intensiv, fast wie kleine Brownie-Happen.

Weizenmehl Type 405 – Das Mehl gibt dem Teig seine Form und Stabilität. Type 405 ist in deutschen Küchen Standard für feines Gebäck und sorgt für eine zarte Textur.

Kakaopulver (stark entölt) – Ungezuckerter Backkakao verstärkt den Schokoladengeschmack zusätzlich und sorgt für die tiefdunkle Farbe.

Backpulver – Es lockert den Teig und sorgt dafür, dass die Plätzchen beim Backen leicht aufgehen und die typische rissige Oberfläche entsteht.

Salz – Eine Prise Salz ist wichtig, um die Süße auszubalancieren und die Schokoladenaromen hervorzuheben.

Zartbitterschokotropfen oder gehackte Schokolade – Der zweite Teil der „doppelten Schokolade“. Diese Stückchen schmelzen teilweise beim Backen und sorgen für kleine, saftige Schokospots.

Feinzucker zum Wälzen – Eine dünne Zuckerhülle hilft, den Puderzucker besser haften zu lassen und unterstützt die Krustenbildung.

Puderzucker zum Wälzen – Der Puderzucker sorgt für den typischen Schneeeffekt auf der Oberfläche und den hübschen Kontrast zum dunklen Teig.


So bereitest du Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen zu

Schritt 1: Schokolade schmelzen und vorbereiten

Die Zartbitterschokolade grob hacken und zwei Drittel davon über einem warmen Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen. Gelegentlich rühren, bis eine glatte Masse entsteht, dann etwas abkühlen lassen, damit sie beim Mischen die Eier nicht stocken lässt. Das übrige Drittel Schokolade als Stückchen beiseitestellen.

Schritt 2: Butter und Zucker cremig rühren

Weiche Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine mehrere Minuten lang hell und cremig aufschlagen. Die Masse sollte sichtbar luftiger werden – das ist wichtig für die zarte Konsistenz der Plätzchen.

Schritt 3: Eier, Vanille und geschmolzene Schokolade einarbeiten

Die Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben und jeweils gründlich unterrühren. Vanilleextrakt hinzufügen. Anschließend die leicht abgekühlte, geschmolzene Schokolade in einem dünnen Strahl unter Rühren einfließen lassen, bis eine glatte, glänzende Masse entstanden ist.

Schritt 4: Trockene Zutaten mischen und unterheben

Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel sorgfältig vermischen. Diese Mischung in zwei bis drei Portionen zur Schokomasse geben und nur so lange unterrühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Zum Schluss die restlichen Schokostückchen kurz unterheben. Der Teig ist relativ weich – das ist gewünscht.

Schritt 5: Teig kühlen

Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank ruhen lassen. Durch das Kühlen wird der Teig formbar, die Aromen verbinden sich und die Plätzchen laufen später im Ofen nicht zu stark auseinander.

Schritt 6: Plätzchen formen und in Zucker wälzen

Feinzucker und Puderzucker jeweils in eine kleine Schüssel geben. Aus dem gut durchgekühlten Teig mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und zügig zu walnussgroßen Kugeln rollen. Jede Kugel zuerst im Feinzucker wälzen, dann großzügig im Puderzucker, bis sie rundherum dick bedeckt ist. Die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.

Schritt 7: Backen und auskühlen lassen

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Plätzchen je nach Größe 10–12 Minuten backen, bis sie deutlich aufgerissen sind und der Rand fest wirkt, die Mitte aber noch weich ist. Nicht zu lange backen, damit sie innen schön fudgy bleiben. Anschließend die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen vollständig auf dem Blech oder einem Gitter auskühlen lassen.


Servieren und Aufbewahren

Die Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen schmecken pur, zu einem Glas Milch, zu Espresso oder Kakao. Auf einem bunten Plätzchenteller bringen sie durch ihren Schneelook sofort weihnachtliche Stimmung – funktionieren aber genauso gut das ganze Jahr über als kleine Schokobombe.

Zur Aufbewahrung die vollständig ausgekühlten Plätzchen in eine luftdicht schließende Dose legen. Trennt man die Lagen mit Backpapier, bleibt die Puderzuckerkruste schöner erhalten. Bei kühler Lagerung halten sich die Plätzchen etwa 7–10 Tage frisch. Sie lassen sich außerdem sehr gut einfrieren: Einfach in eine Dose oder einen Gefrierbeutel geben und bis zu 2 Monate lagern. Zum Genießen bei Raumtemperatur auftauen lassen.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Plätzchen ohne Kühlzeit backen?

Nein, die Kühlzeit ist wichtig, damit der Teig formbar wird und die Plätzchen beim Backen nicht zu stark verlaufen. Ohne Kühlung würden sie eher flach und verlieren den typischen Crinkle-Look. Plane daher unbedingt mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ein.

Womit kann ich Zartbitterschokolade ersetzen?

Du kannst einen Teil der Zartbitterschokolade durch Vollmilchschokolade ersetzen, wenn du es milder magst. Beachte aber, dass die Plätzchen dann insgesamt süßer werden. Ganz auf Zartbitterschokolade solltest du nicht verzichten, da sie für die Tiefe im Geschmack sorgt.

Warum bleibt mein Puderzucker nach dem Backen nicht weiß?

Wenn der Teig zu warm ist oder du die Kugeln zu dünn im Puderzucker wälzt, kann der Zucker beim Backen schmelzen und fleckig werden. Achte darauf, dass der Teig richtig kalt ist und wälze die Kugeln wirklich großzügig in Puderzucker. Der vorgelagerte Schritt im Feinzucker hilft außerdem, die Schicht stabiler zu machen.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Ja, der Teig lässt sich sehr gut vorbereiten. Du kannst ihn luftdicht abgedeckt bis zu 48 Stunden im Kühlschrank lassen. Ist er danach sehr fest, lass ihn etwa 10–15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, bevor du Kugeln formst.

Lassen sich die Plätzchen einfrieren?

Fertig gebackene und abgekühlte Plätzchen kannst du problemlos einfrieren. Lege sie flach in eine Dose oder friere sie zunächst einzeln an, bevor du sie in einen Beutel umfüllst. Zum Servieren einfach bei Raumtemperatur auftauen – so bleiben sie saftig.

Wie bekomme ich besonders gleichmäßige Plätzchen?

Verwende einen kleinen Eisportionierer oder einen Messlöffel, um den Teig abzumessen. So werden die Kugeln gleich groß und backen uniform. Achte außerdem darauf, jedes Blech mit gleich großen Kugeln zu bestücken, damit die Backzeit für alle Plätzchen passt.


Mehr Plätzchen-Ideen gefällig?

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  • Espresso-Schokokrümelplätzchen mit einem Hauch Kaffee für extra Aroma.
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  • Weiße-Schokolade-Cranberry-Cookies für einen hübschen Farbkontrast und fruchtige Säure.
  • Triple-Chocolate-Cookies mit Zartbitter-, Vollmilch- und weißer Schokolade für alle, die es nicht übertreiben können.

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Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen


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  • Author: Sally Thompson
  • Total Time: ca. 2 Stunden 40 Minuten
  • Yield: ca. 24 Plätzchen

Description

Saftige doppelte Schokoladenkrümelplätzchen mit zartem Brownie-Kern und knuspriger Puderzuckerkruste – perfekt für die Keksdose, zum Verschenken oder als süße Begleitung zum Kaffee.


Ingredients

120 g weiche Butter

150 g Zucker

2 Eier Größe M

1 TL Vanilleextrakt

150 g Zartbitterschokolade geschmolzen und leicht abgekühlt

70 g Zartbitterschokolade gehackt oder Schokotropfen

220 g Weizenmehl Type 405

40 g Kakaopulver stark entölt

1 TL Backpulver

0,5 TL Salz

40 g Feinzucker zum Wälzen

60 g Puderzucker zum Wälzen


Instructions

1. Die Zartbitterschokolade grob hacken, 150 g davon über dem warmen Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, glatt rühren und etwas abkühlen lassen. Die restlichen 70 g als Stückchen beiseitestellen.

2. Weiche Butter und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine 3–4 Minuten hell und cremig aufschlagen.

3. Die Eier nacheinander unterrühren, bis sie vollständig eingearbeitet sind. Vanilleextrakt hinzufügen und kurz weiterrühren.

4. Die leicht abgekühlte, geschmolzene Schokolade in einem dünnen Strahl zur Butter-Ei-Masse geben und unterrühren, bis eine glatte, glänzende Mischung entstanden ist.

5. Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel mischen. Die trockenen Zutaten in 2–3 Portionen zur Schokomasse geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist.

6. Die restlichen 70 g gehackte Schokolade oder Schokotropfen kurz unterheben. Der Teig ist jetzt weich und eher klebrig.

7. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank kühlen, bis er deutlich fester geworden ist.

8. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Feinzucker und Puderzucker jeweils in eine kleine Schüssel geben.

9. Aus dem gut durchgekühlten Teig mit einem Teelöffel walnussgroße Portionen abstechen und zügig zu Kugeln rollen. Jede Kugel zuerst im Feinzucker, dann großzügig im Puderzucker wälzen, bis sie rundherum dick bedeckt ist.

10. Die Teigkugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech setzen und 10–12 Minuten backen, bis die Plätzchen deutlich aufgerissen sind und der Rand fest wirkt, die Mitte aber noch weich ist.

11. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen einige Minuten darauf abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

12. Die ausgekühlten Doppelte Schokoladenkrümelplätzchen in einer luftdicht schließenden Dose aufbewahren oder portionsweise einfrieren.

Notes

Achte darauf, dass die geschmolzene Schokolade nur handwarm ist, bevor du sie zur Eiermasse gibst, damit die Eier nicht stocken.

Je kälter der Teig beim Formen ist, desto schöner bleiben die Plätzchen in Form und desto ausgeprägter wird der Crinkle-Effekt.

Wälze die Teigkugeln großzügig im Puderzucker – eine dicke Schicht sorgt für den typischen, schneebedeckten Look, der nach dem Backen nicht transparent wird.

  • Prep Time: 20 Minuten plus Kühlzeit
  • Cook Time: 10–12 Minuten
  • Category: Plätzchen
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 115
  • Sugar: 9
  • Sodium: 60
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3.5
  • Unsaturated Fat: 2.2
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 14
  • Fiber: 1
  • Protein: 2
  • Cholesterol: 25

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