Italienischer Großmutters Zitronenpuddingkuchen

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Ein Stück dieses Zitronenpuddingkuchens schmeckt, als hätte Nonna ihn direkt aus ihrer Küche auf deinen Tisch gestellt. Die Krume ist samtig weich, fast wie Pudding, während die Oberfläche leicht karamellisiert und beim Anschneiden zart knackt. Jede Gabel vereint intensive Zitronennoten mit einer angenehmen Süße.

Dank Mascarpone, Milch und einer guten Portion Zitronensaft entsteht ein besonders saftiger Kuchen, der auch am nächsten Tag noch herrlich frisch schmeckt. Er ist unkompliziert in der Zubereitung, kommt ohne aufwändige Deko aus und lässt sich wunderbar vorbereiten – perfekt für Familienfeiern, Sonntagskaffee oder als Dessert nach einem italienischen Menü.


Warum ist dieser Zitronenpuddingkuchen so besonders?

Bei diesem italienischen Großmutters Zitronenpuddingkuchen treffen einfache Zutaten auf eine raffinierte Textur. Der Teig ist relativ flüssig und erinnert eher an einen Pudding als an einen klassischen Rührkuchen. Während des Backens setzt sich die Masse und wird schnittfest, bleibt innen aber cremig und feucht. Die Kombination aus reichlich Zitronensaft, Mascarpone und Butter sorgt für eine herrlich dichte, puddingartige Konsistenz und ein intensives Zitronenaroma – ganz ohne komplizierte Techniken.

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Zutaten für Italienischer Großmutters Zitronenpuddingkuchen

Butter
Sorgt für den typischen Kuchengeschmack, eine zarte Krume und die leicht karamellisierte Oberfläche. Weiche Butter lässt sich besser mit Zucker cremig rühren.

Zucker
Balanciert die kräftige Säure der Zitronen aus und hilft gleichzeitig dabei, eine feine, weiche Struktur zu erzeugen.

Eier
Binden die Masse, geben Stabilität und tragen entscheidend zur puddingartigen Konsistenz bei. Sie sorgen außerdem für eine schöne goldene Farbe.

Zitronenschale und Zitronensaft
Die Abriebe von Bio-Zitronen liefern ätherische Öle für intensives Aroma, der frisch gepresste Saft bringt Frische und angenehme Säure in den Kuchen.

Mascarpone
Der cremige italienische Frischkäse verleiht dem Kuchen Fülle und eine weiche, fast puddingartige Textur. Gleichzeitig macht er den Kuchen schön saftig.

Milch
Verdünnt die Masse leicht und sorgt für eine homogene, fließende Teigkonsistenz, die beim Backen langsam stockt.

Weizenmehl
Gibt dem Kuchen Stand, ohne ihn zu trocken zu machen. In Kombination mit Mascarpone und Butter bleibt die Krume trotzdem angenehm weich.

Speisestärke
Unterstützt den Pudding-Effekt: Sie bindet Flüssigkeit und sorgt dafür, dass der Kuchen innen cremig-dicht wird, statt krümelig.

Backpulver
Verleiht dem schweren Teig etwas Auftrieb, damit der Kuchen nicht kompakt, sondern leicht und feinporig wird.

Vanille
Rundet das Zitronenaroma ab und bringt eine dezente Süße in den Geschmackshintergrund.

Salz
Ein kleines bisschen Salz hebt alle Aromen hervor und verhindert, dass der Kuchen flach oder zu süß wirkt.

Puderzucker zum Bestäuben
Zum Abschluss sorgt eine feine Schicht Puderzucker für einen hübschen Look und einen Hauch zusätzlicher Süße.


So bereitest du Italienischer Großmutters Zitronenpuddingkuchen zu

Schritt 1 – Backform vorbereiten und Ofen vorheizen

Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine runde Springform (ca. 24 cm Durchmesser) sorgfältig mit Butter ein und lege den Boden optional mit Backpapier aus. So lässt sich der empfindliche Kuchen später leichter aus der Form lösen.

Schritt 2 – Zitronen vorbereiten

Wasche die Bio-Zitronen heiß ab, trockne sie und reibe die Schale fein ab. Presse anschließend den Zitronensaft aus. Miss etwa 120 ml Saft ab – dieser sorgt für das typisch intensive Zitronenaroma und die leicht puddingartige Textur.

Schritt 3 – Butter, Zucker und Eier cremig rühren

Schlage die weiche Butter mit dem Zucker in einer großen Rührschüssel mehrere Minuten lang hell und cremig auf. Gib anschließend die Eier einzeln dazu und rühre jedes Ei gut unter, bis eine glatte, luftige Masse entsteht.

Schritt 4 – Mascarpone, Milch und Zitronen dazugeben

Rühre Mascarpone, Zitronenschale, Zitronensaft und Vanille unter die Butter-Ei-Masse. Gieße dann die Milch in einem dünnen Strahl dazu und rühre, bis alles gut verbunden ist. Der Teig wirkt jetzt recht flüssig – genau das ist gewünscht.

Schritt 5 – Trockene Zutaten mischen

Vermische Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel. Siebe die Mischung nach und nach in die flüssige Masse und rühre nur so lange, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind. Zu langes Rühren würde den Kuchen kompakter machen.

Schritt 6 – Teig einfüllen und backen

Gieße den Teig in die vorbereitete Springform und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene etwa 40–50 Minuten. Die Oberfläche darf goldbraun werden, in der Mitte darf der Kuchen aber noch leicht wabbelig wirken – er zieht beim Abkühlen nach.

Schritt 7 – Abkühlen lassen und stürzen

Lass den Zitronenpuddingkuchen zunächst 15–20 Minuten in der Form abkühlen, damit er sich setzen kann. Fahre dann vorsichtig mit einem Messer am Rand entlang, öffne den Springformring und lass den Kuchen komplett auf einem Gitter auskühlen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.


Servieren und Aufbewahren

Am besten schmeckt der italienische Großmutters Zitronenpuddingkuchen gut durchgekühlt. Stelle ihn nach dem Auskühlen für mindestens 2 Stunden, gern auch über Nacht, in den Kühlschrank. So wird die Textur noch dichter und cremiger, fast wie ein gebackener Pudding.

Serviere den Kuchen in schmalen Stücken, da er recht gehaltvoll ist. Ein Klecks geschlagene Sahne, etwas griechischer Joghurt oder ein paar frische Beeren passen hervorragend dazu und bringen zusätzliche Frische auf den Teller.

Reste solltest du gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Dort hält sich der Kuchen 3–4 Tage und bleibt schön saftig. Zum Einfrieren eignet er sich ebenfalls: Schneide ihn in Stücke, wickle sie gut ein und friere sie bis zu 2 Monate ein. Vor dem Servieren im Kühlschrank auftauen lassen.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich Mascarpone durch ein anderes Produkt ersetzen?

Ja, du kannst Mascarpone durch Ricotta oder Schmand ersetzen. Mit Ricotta wird der Kuchen etwas leichter und weniger üppig, mit Schmand leicht säuerlich. Achte darauf, dass die Konsistenz ähnlich cremig bleibt, damit die puddingartige Struktur erhalten wird.

Welche Zitronen eignen sich am besten?

Verwende unbedingt unbehandelte Bio-Zitronen, da die Schale mitverwendet wird. Sie bringt viel Aroma in den Kuchen. Je frischer und aromatischer die Zitronen, desto intensiver wird der Geschmack.

Woran erkenne ich, dass der Kuchen fertig gebacken ist?

Die Oberfläche sollte goldbraun sein und am Rand leicht fest wirken. In der Mitte darf der Kuchen noch ein wenig wackeln, wenn du an der Form rüttelst. Beim Abkühlen wird er weiter fest, bleibt innen aber cremig.

Mein Kuchen ist in der Mitte eingesackt – was habe ich falsch gemacht?

Wahrscheinlich war der Kuchen entweder noch etwas zu roh oder er ist sehr schnell abgekühlt. Lasse ihn unbedingt in der geschlossenen Form etwas nachziehen und vermeide Zugluft. Ein leichtes Einsinken ist bei so saftigen Puddingkuchen aber völlig normal.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Du kannst die Zuckermenge um etwa 20–30 % verringern, wenn du es weniger süß magst. Bedenke aber, dass Zucker nicht nur süßt, sondern auch die Konsistenz beeinflusst. Bei deutlich geringerer Zuckermenge kann der Kuchen etwas fester und weniger cremig werden.

Kann ich den Kuchen glutenfrei backen?

Ja, du kannst das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung für Kuchen tauschen. Die Speisestärke bleibt unverändert. Achte darauf, die Teigkonsistenz beizubehalten – eventuell musst du 1–2 Esslöffel Milch ergänzen.


Mehr Kuchen-Ideen gefällig?

Wenn dir dieser italienische Großmutters Zitronenpuddingkuchen gefallen hat, könnten dir auch diese Varianten schmecken:

  • Zitronen-Ricotta-Kuchen mit extra saftiger Krume.
  • Orangenpuddingkuchen nach italienischer Art für alle, die es etwas milder mögen.
  • Mandellikör-Zitronenkuchen mit feinem Amaretto-Aroma.
  • Joghurt-Zitronenkuchen mit leichterer, fluffiger Textur.
  • Mohn-Zitronen-Kuchen mit knackigem Biss und frischer Zitrusnote.

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📌 Speichere diesen Zitronenpuddingkuchen auf deinem Pinterest-Board oder in deinen Lesezeichen, damit du ihn für den nächsten Kaffeebesuch schnell wiederfindest. Erzähle mir gern, wie deine Version geworden ist: Hast du Mascarpone verwendet oder Ricotta ausprobiert? Hast du vielleicht noch eine Zitronenglasur darübergegeben oder Beeren dazu serviert?

Ich freue mich immer zu hören, wie andere diesen italienisch inspirierten Kuchen für sich anpassen. Teile deine Erfahrungen, Fragen oder Lieblingsvarianten – so machen wir gemeinsam aus einem einfachen Familienrezept viele neue Lieblingskuchen.


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Italienischer Großmutters Zitronenpuddingkuchen


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  • Author: Sally Thompson
  • Total Time: 65 Minuten
  • Yield: 12 Stück

Description

Dieser italienische Großmutters Zitronenpuddingkuchen vereint eine samtig-cremige, fast puddingartige Textur mit intensivem Zitronenaroma, Mascarpone und einer leicht karamellisierten Oberfläche – perfekt gekühlt serviert wird er zum eleganten Highlight jedes Kaffeetischs.


Ingredients

150 g weiche Butter, zimmerwarm

220 g Zucker

4 Eier (Größe M)

Abrieb von 2 Bio-Zitronen

120 ml frisch gepresster Zitronensaft (ca. 23 Zitronen)

250 g Mascarpone

250 ml Milch, zimmerwarm

160 g Weizenmehl Type 405

40 g Speisestärke

2 TL Backpulver

1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

Puderzucker zum Bestäuben (nach dem Backen)


Instructions

1. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Springform (24 cm) gründlich fetten, den Boden optional mit Backpapier auslegen.

2. Bio-Zitronen heiß abwaschen, trocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen, dabei etwa 120 ml Zitronensaft abmessen.

3. Weiche Butter und Zucker in einer großen Schüssel mehrere Minuten hell und cremig aufschlagen.

4. Eier nacheinander zugeben und jedes Ei gut unterrühren, bis eine luftige Masse entsteht.

5. Mascarpone, Zitronenschale, Zitronensaft und Vanille zur Butter-Ei-Masse geben und glatt rühren.

6. Milch in einem dünnen Strahl einfließen lassen und weiterrühren, bis alles gut verbunden ist; der Teig ist jetzt relativ flüssig.

7. Mehl, Speisestärke, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel mischen, nach und nach in den Teig sieben und nur so lange unterrühren, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind.

8. Teig in die vorbereitete Springform füllen, Oberfläche glatt streichen und auf der mittleren Schiene 40–50 Minuten backen, bis der Rand fest und goldbraun ist und die Mitte noch leicht wackelt.

9. Kuchen 15–20 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig den Rand lösen, Springform entfernen und den Kuchen vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen.

10. Vor dem Servieren den gut durchgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestäuben und in schmale Stücke schneiden.

Notes

Für das beste Aroma unbedingt unbehandelte Bio-Zitronen verwenden, da die Schale mitverarbeitet wird.

Den Kuchen vollständig auskühlen und anschließend mindestens 2 Stunden, ideal über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen – so wird die Textur besonders cremig.

Nicht zu lange backen: Der Kuchen darf in der Mitte noch leicht wackeln, da er beim Abkühlen nachzieht und sonst schnell trocken werden kann.

  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 40–50 Minuten
  • Category: Kuchen, Dessert
  • Method: Backen
  • Cuisine: Italienisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 340
  • Sugar: 27
  • Sodium: 80
  • Fat: 19
  • Saturated Fat: 11
  • Unsaturated Fat: 7
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 6
  • Cholesterol: 120

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