Zimtbrötchen-Brotpudding

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Wenn du Zimtschnecken liebst, aber keine Lust hast, stundenlang Teig zu kneten, ist dieser Zimtbrötchen-Brotpudding genau das Richtige für dich. In einer Auflaufform verbinden sich saftige Brötchenwürfel mit einer vanilligen Eier-Sahne-Mischung zu einem unglaublich aromatischen Dessert, das innen weich und cremig, außen leicht knusprig ist.

Besonders praktisch: Du kannst dafür wunderbar Zimtbrötchen oder süße Hefebrötchen vom Vortag verwenden und zauberst damit im Handumdrehen ein Wohlfühl-Dessert für die ganze Familie. Mit einer schnellen Frischkäseglasur oder etwas Vanillesauce serviert, erinnert der Auflauf an ofenfrische Zimtschnecken – nur viel einfacher.


Was macht diesen Zimtbrötchen-Brotpudding so besonders?

Dieser Brotpudding vereint alles, was man an Zimtgebäck liebt: die wärmende Zimtnote, weichen Teig, eine dezente Süße und eine cremige, fast puddingartige Textur. Durch das Einweichen der Brötchen in der Eier-Milch-Mischung wird jeder Würfel durchzogen von Vanille, Zucker und Zimt. Beim Backen karamellisiert die Oberfläche leicht, sodass ein herrlicher Kontrast aus knuspriger Kruste und weicher Mitte entsteht. Dazu kommt, dass das Rezept extrem unkompliziert ist und sich gut vorbereiten lässt – perfekt für Brunch, Kaffeetafel oder als gemütliches Dessert nach dem Essen.

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Zutaten für Zimtbrötchen-Brotpudding

Zimtbrötchen oder süße Hefebrötchen
Sie bilden die Basis des Brotpuddings. Am besten eignen sich Brötchen vom Vortag, weil sie mehr Flüssigkeit aufnehmen und so besonders saftig werden.

Eier
Sie sorgen dafür, dass die Milchmischung beim Backen zu einer festen, puddingartigen Creme stockt und alles zusammenhält.

Vollmilch
Milch macht den Brotpudding schön cremig und bildet gemeinsam mit den Eiern die Grundmasse.

Schlagsahne
Sahne fügt zusätzliche Fülle und einen leicht luxuriösen Schmelz hinzu. Sie macht den Auflauf besonders reichhaltig.

Zucker
Für die Süße der Eiermilch und die leichte Karamellisierung an der Oberfläche.

Vanillezucker oder Vanilleextrakt
Verstärkt das Aroma und harmoniert perfekt mit dem Zimt.

Gemahlener Zimt
Der Star des Rezepts: Er gibt dem Brotpudding seine typische, warme Würze.

Salz
Eine kleine Prise Salz hebt die Süße und die Gewürze hervor und rundet den Geschmack ab.

Butter
Zum Fetten der Form und teilweise in der Masse sorgt sie für Aroma und eine goldbraune Kruste.

Frischkäse
Für eine cremige Glasur, die an die typische Zimtschnecken-Frosting erinnert.

Puderzucker
Sorgt in der Glasur für eine glatte, süße Konsistenz ohne Körnigkeit.

Milch für die Glasur
Verdünnt die Glasur, damit sie sich gut über den warmen Brotpudding träufeln lässt.


So bereitest du Zimtbrötchen-Brotpudding zu

Schritt 1 – Form vorbereiten und Brötchen schneiden

Fette eine mittelgroße Auflaufform (ca. 20 × 25 cm) großzügig mit Butter ein. Schneide die Zimtbrötchen oder süßen Hefebrötchen in etwa 2–3 cm große Würfel und verteile sie gleichmäßig in der Form. Die Würfel dürfen ruhig locker übereinanderliegen.

Schritt 2 – Eier-Milch-Mischung anrühren

Schlage die Eier in einer großen Schüssel auf. Gib Milch, Sahne, Zucker, Vanillezucker, Zimt und eine Prise Salz hinzu und verquirle alles gründlich mit einem Schneebesen, bis der Zucker sich weitgehend gelöst hat.

Schritt 3 – Brötchen einweichen lassen

Gieße die Eier-Milch-Mischung langsam und gleichmäßig über die Brötchenwürfel in der Form. Drücke die Brötchen mit der Rückseite eines Löffels leicht nach unten, damit sie sich vollsaugen können. Lasse alles mindestens 15 Minuten bei Raumtemperatur ziehen. Für noch mehr Geschmack kannst du die Form abgedeckt 1–2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Schritt 4 – Brotpudding backen

Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Verteile ein paar kleine Butterflöckchen über der Oberfläche. Backe den Zimtbrötchen-Brotpudding je nach Ofen etwa 35–40 Minuten, bis die Masse gestockt ist und die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig aussieht. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, decke die Form locker mit Alufolie ab.

Schritt 5 – Frischkäseglasur zubereiten

Während der Brotpudding leicht abkühlt, Frischkäse und weiche Butter in einer Schüssel glatt rühren. Puderzucker und Vanille dazugeben und alles cremig schlagen. Nach und nach so viel Milch einrühren, bis eine dickflüssige, gut gießbare Glasur entsteht.

Schritt 6 – Servieren

Den noch warmen Brotpudding in Stücke schneiden und auf Teller setzen. Mit der Frischkäseglasur im Zickzack darüberträufeln. Nach Wunsch zusätzlich mit etwas Zimt bestäuben oder mit Vanillesauce servieren.


Servieren und Aufbewahren

Am besten schmeckt der Zimtbrötchen-Brotpudding frisch und noch leicht warm aus dem Ofen – dann ist die Mitte schön weich und die Ränder leicht knusprig. Du kannst ihn pur servieren oder mit Vanillesauce, einer Kugel Vanilleeis oder etwas geschlagener Sahne noch üppiger machen.

Reste lassen sich sehr gut aufbewahren: Decke die Form ab oder fülle die Stücke in luftdichte Behälter und bewahre sie bis zu 3 Tage im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen einfach kurz in den Backofen (bei ca. 160 °C) oder in die Mikrowelle stellen, bis der Brotpudding wieder warm und weich ist. Die Glasur kannst du bei Bedarf frisch anrühren oder die bereits glasierte Oberfläche vorsichtig erneut erwärmen.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch anderes Brot statt Zimtbrötchen verwenden?

Ja, du kannst auch Brioche, Rosinenstuten, Milchbrötchen oder toastähnliches Weißbrot nehmen. Wenn du kein Zimtgebäck verwendest, erhöhe einfach die Menge an Zimt in der Eier-Milch-Mischung oder füge etwas mehr Vanillezucker hinzu, um das Aroma auszugleichen.

Muss das Brot unbedingt altbacken sein?

Altbackenes Brot saugt die Flüssigkeit besser auf und wird dadurch schön saftig, ohne zu matschig zu werden. Frisches Brot funktioniert grundsätzlich auch, der Brotpudding kann dann jedoch etwas weicher und kompakter ausfallen. Wenn du sehr frisches Brot verwendest, toaste die Würfel kurz im Ofen, damit sie etwas trocknen.

Kann ich den Brotpudding vorbereiten?

Ja, das ist sogar eine gute Idee. Du kannst die Form komplett mit Brötchenwürfeln und Eier-Milch-Mischung vorbereiten und über Nacht abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag nur noch in den vorgeheizten Ofen stellen und frisch backen – perfekt für ein entspanntes Frühstück oder Brunch.

Lässt sich das Rezept auch ohne Sahne zubereiten?

Wenn du es etwas leichter magst, kannst du die Sahne durch Milch ersetzen. Der Brotpudding wird dann etwas weniger reichhaltig, bleibt aber trotzdem cremig. Eine vegane Version gelingt mit pflanzlichem Drink, pflanzlicher Sahne und einem geeigneten Ei-Ersatz – die Konsistenz verändert sich dann jedoch etwas.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Du kannst die Zuckermenge in der Eier-Milch-Mischung nach Geschmack reduzieren, vor allem, wenn die verwendeten Zimtbrötchen schon sehr süß sind. Beachte aber, dass weniger Zucker auch bedeutet, dass die Oberfläche weniger stark karamellisiert.

Wie verhindere ich, dass der Brotpudding trocken wird?

Achte darauf, dass die Brötchenwürfel gut mit der Eier-Milch-Mischung getränkt sind und gib dem Ganzen ausreichend Einweichzeit. Backe den Brotpudding nur so lange, bis die Masse gerade eben gestockt ist – ein leicht wackeliger Kern ist in Ordnung. Zu langes Backen kann ihn trocken machen.


Mehr Dessert-Ideen gefällig?

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Ich freue mich immer zu hören, wie andere diese Rezepte für sich anpassen. Fragen sind natürlich auch willkommen – lass uns gemeinsam noch bessere Desserts aus unseren Brötchenresten zaubern.


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Zimtbrötchen-Brotpudding


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  • Author: Sally Thompson
  • Total Time: 60
  • Yield: 8 Portionen

Description

Dieser Zimtbrötchen-Brotpudding ist ein herrlich saftiger Auflauf aus Zimtbrötchenwürfeln, die in einer vanilligen Eier-Sahne-Mischung gebacken und mit einer cremigen Frischkäseglasur serviert werden – perfekt zur Resteverwertung von süßen Brötchen und ideal für Frühstück, Brunch oder als gemütliches Dessert.


Ingredients

Für den Brotpudding:

200 g Zimtbrötchen (vom Vortag), gewürfelt

200 g süße Hefebrötchen oder Milchbrötchen, gewürfelt

4 Stück Eier (Größe M)

400 ml Vollmilch

200 ml Schlagsahne

120 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

2 Teelöffel gemahlener Zimt

1 Prise Salz

40 g Butter, geschmolzen

10 g Butter, für die Form

Für die Frischkäseglasur:

80 g Frischkäse, zimmerwarm

40 g Butter, weich

80 g Puderzucker

1 Teelöffel Vanilleextrakt oder Vanillezucker

2 Esslöffel Milch

1 Esslöffel Milch, nach Bedarf extra zum Verdünnen

Optional zum Servieren:

150 ml Vanillesauce oder Sahne-Karamellsauce nach Wahl


Instructions

1. Eine mittelgroße Auflaufform (ca. 20 × 25 cm) mit Butter ausfetten und Zimtbrötchen sowie süße Hefebrötchen in 2–3 cm große Würfel schneiden und in der Form verteilen.

2. Eier in eine große Schüssel aufschlagen, Milch, Sahne, Zucker, Vanillezucker, Zimt und eine Prise Salz hinzufügen und alles gründlich mit einem Schneebesen verrühren.

3. Die Eier-Milch-Mischung gleichmäßig über die Brötchenwürfel gießen und die Würfel leicht nach unten drücken, damit sie sich vollsaugen; 15–20 Minuten einweichen lassen.

4. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, die geschmolzene Butter über die eingeweichten Brötchen träufeln und nach Wunsch etwas zusätzlichen Zimt darüberstreuen.

5. Den Brotpudding 35–40 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist und die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig ist; bei zu starker Bräunung die Form locker mit Alufolie abdecken.

6. Die Form aus dem Ofen nehmen und den Brotpudding 10–15 Minuten abkühlen lassen, damit er etwas fester wird und sich besser schneiden lässt.

7. Für die Frischkäseglasur Frischkäse und weiche Butter glatt rühren, Puderzucker und Vanille hinzufügen und zu einer cremigen Masse verrühren, dann nach und nach Milch einrühren, bis eine dickflüssige, gut gießbare Glasur entsteht.

8. Den leicht abgekühlten Brotpudding in Stücke schneiden, auf Teller setzen, mit der Frischkäseglasur im Zickzack darüberträufeln und nach Wunsch mit Vanillesauce oder Sahne-Karamellsauce servieren.

Notes

Altbackene Brötchen saugen die Eier-Milch-Mischung besser auf und sorgen für eine saftigere, aber nicht matschige Textur.

Die Einweichzeit von mindestens 15–20 Minuten verbessert die Konsistenz deutlich; optional kann der Brotpudding auch über Nacht im Kühlschrank durchziehen.

Backe den Brotpudding nur so lange, bis die Mitte gerade gestockt ist, damit er beim Abkühlen schön cremig bleibt und nicht austrocknet.

  • Prep Time: 20
  • Cook Time: 40
  • Category: Dessert
  • Method: Backen
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 430
  • Sugar: 28
  • Sodium: 260
  • Fat: 21
  • Saturated Fat: 12
  • Unsaturated Fat: 7
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 50
  • Fiber: 2
  • Protein: 10
  • Cholesterol: 140

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